Marillenkuchen

Großes Highlight des Sommers, ist für mich ganz klar die Marillenernte! Und da bitte gerne nur die heimischen, die auch nach etwas schmecken. Es gibt unzählige Rezeptvariationen, aber der klassische Marillenfleck oder Marillenkuchen ist mir einfach noch immer der liebste.

Ich finde das gängige Ölkuchen-Rezept dafür wirklich super geeignet. Es geht schnell und ist unkompliziert zusammenzurühren und je nach Gusto, mach ich dann manchmal noch Butter-Zimt-Bröseln dazu.

ZUTATEN (für ein ganzes Blech):

ca. 1 kg frische Marillen
5 Eier
250 g Staubzucker
1 Pck. Vanillezucker
1/8 l Öl
1/8 l Wasser
1/2 Pck. Backpulver
225 g glutenfreies Mehl (bspw. Mantlermehl)

Für die Butterbröseln:

2 Eßl. Butter
1 Eßl. Staubzucker
1 Prise Zimt
4-5 Eßl. glutenfreies Mehl

ZUBEREITUNG:

Zunächst einmal die Eier trennen und das Eiklar steif schlagen. Die Dotter und den Zucker schaumig rühren um anschließend das Öl-Wasser Gemisch unterzurühren. In die gut gerührte Masse dann noch das Mehl mit dem Backpulver einrühren und zum Schluß den Eischnee vorsichtig unterheben.

Wer gerne Butterbröseln darüberstreuen möchte, lässt jetzt die Butter schmelzen und und rührt den Zucker unter. Dann eine gute Prise Zimt dazugeben und so lange Mehl beimengen, bis die Masse sich mit den Fingern gut zerbröseln lässt.

Den Kuchenteig auf ein Backblech gießen und schon einmal für ein paar Minuten bei 170°C OU-Hitze ins Backrohr schieben. Ich backe den Teig gerne ein paar Minuten an bevor die Marillenhälften draufkommen, damit sie nicht ganz so stark absinken. Ist der Teig leicht angebacken, werden die gewaschenen und entkernten Marillen in Hälften daraufgelegt. Zum Schluß noch die Butterbröseln drüberstreuen und noch ca. 40 weitere Minuten fertig backen.

Bei diesem Kuchen hatte ich wirklich noch nie das Problem, dass er zu trocken sein könnte- er hält sich sogar einige Tage und bleibt wirklich richtig saftig!

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